Meine Wettkämpfe | 3-Brückenlauf (Linz)

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Der Traditionslauf durch die Stadt

Am 24. April 2004 fand bereits zum 17. Mal der überaus beliebte Linzer 3-Brückenlauf statt. In den letzten Jahren hat sich die Teilnehmerzahl dieses Volkslaufes stetig erhöht; so waren etwa letztes Jahr über 1900 Laufbegeisterte am Start. Dieses Jahr waren es immerhin noch etwas mehr als 1700.

Ich hatte mich also entschieden, in meiner ehemaligen Universitäts-Stadt Linz den legendären Run über die 3 Donaubrücken in Angriff zu nehmen. Der Rundkurs führt über die Nibelungenbrücke, Eisenbahnbrücke (2x) und Autobahnbrücke und ist genau 6.0 km lang. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte ich zudem in Erfahrung bringen können, dass einige Angestellte des FAW-Instituts, an dem ich vergangenes Jahr meine Diplomarbeit geschrieben hatte, dieses Jahr teilnehmen würden. Da lag es nicht allzu fern, mich als "Gastläufer" an der Teamwertung des Instituts zu beteiligen und gleichzeitig sowas wie "Entwicklungshilfe" zu leisten ;-) (Anm. das Institut wurde 2003 von 72 Teams 72. und letzter, was ein non repetendum bleiben musste!).

zum Vergrößern anklickenUm Punkt 15:00 Uhr fiel der Startschuss und knapp 3400 emsige Läuferbeine wirbelten die Donaupromenade hinauf, hin zur Überquerung der ersten Brücke, der Nibelungenbrücke, ein kontinuierlicher Anstieg und Gegenwind auf der Brücke charakterisierten diesen ersten Abschnitt. Danach folgte ein Teilstück auf der gegenüberliegenden Flussseite, bis zur Eisenbahnbrücke, die nach einer kleinen Schleife und dem Retourspurt über die dritte Brücke, die Autobahnbrücke, ein zweites Mal zu bewältigen war (siehe Skizze).

zum Vergrößern anklickenIch hatte mir zum Ziel gesetzt, die Strecke in einer Zeit von unter 24 Minuten, also unter 4min/KM, zu absolvieren. Nicht ganz geglückt - 24:49min (4:08min/KM); allerdings hatte ich auch nicht mit so einem Pseudo-Hindernisparcours gerechnet. Viele kleine kraftraubende Anstiege (darunter ein steiler Hügel, der sogar mit Stufen zu bewältigen war - vorne rauf und hinten wieder runter) und enge Passagen, die es streckenweise unmöglich machten langsamere Läufer zu überholen. Das und die damit verbundenen Tempowechsel, kosteten Zeit, sodass ich die 24:49min leider (oder Gott sei Dank) nicht als Maßstab für eine flache 6km-Strecke heranziehen konnte. Der 3-Brückenlauf ist also - nicht zuletzt wegen der oben genannten Mankos - nicht gerade zu einer Lieblingsstrecke von mir avanciert.

Mit 24:49min konnte ich mich in den TOP 14% klassieren. Platz 238 von 1718 Teilnehmern, in meiner Klasse M-25 Platz 37/138. Großes Kompliment auch an die Schuhfirma in Herzogenaurach - mein Racingschuh Puma Heras Complete war für diese schnelle Strecke optimal - der gute Bodenkontakt, das geringe Gewicht und die damit verbundene gute Laufkontrolle machten das Ganze zu einem sehr angenehmen Lauferlebnis.

Meine FAW-Mitstreiter waren ebenfalls sehr engagiert unterwegs und die drei Zeitschnellsten des Teams (Rainer und Andreas und ich) kamen auf eine Gesamtzeit von 1:21:25h, was den passablen 75. Platz von 222 teilnehmenden Teams bedeutete. Somit war die Schmach des Vorjahres vergessen und das sportliche Image des Instituts wieder zurechtpoliert - gut gemacht Jungs :-). 

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